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Wer sind wir ?
Wir sind eine Grundschule für Kinder mit Körperbehinderungen in
Kwa-Zulu Natal. Die meisten Kinder stammen aus verarmten Zulu sprechenden
Familien im ländlichen Raum. Wir haben zurzeit 155 Schüler, von denen die
meisten in unserem Schülerheim wohnen.
Was machen wir ?
Wir folgen dem Regelschulcurriculum für die Klassen 1 bis 7.
Außerdem werden lebenspraktische Fertigkeiten in folgenden Bereichen vermittelt:
Landwirtschaft, Hühnerhaltung, PC, Handarbeit (Stricken, Nähen, Häkeln,
Spinnen), Töpferei, Kunst, Draht- und Lederarbeiten, Handwerk. Christliche Werte
und Normen sind der Kern unseres Schulethos.
Wir haben an zahlreichen Umwelt- und Permakultur-Wettbewerben
teilgenommen. 1996 und 2000 gewannen wir den ersten Preis des “Trees for Africa
Edu-plant“-Wettbewerbs und gehörten zu den drei Finalisten des “Nedbank
Environmental Awards“ für Schulen.
Wie stellen wir uns unsere Zukunft vor?
•Wir streben die Aufnahme
von 440 Kindern mit Körperbehinderungen und eine Erweiterung bis Klasse 9 an.
• Nur 3% der Menschen mit
Behinderungen bekommen eine Stelle auf dem freien Arbeitsmakt. Deshalb möchten
wir eine Werkstatt für unsere Schulabgänger und ergänzend bedürftige
Gemeindemitglieder einrichten, deren Ziel die Vermittlung berufs- bzw.
arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen ist. Diese könnten Holz- und
Steinlegearbeiten, Schweißen, Landwirtschaft und Permakultur umfassen. Die
erworbenen Handels- und unternehmerischen Kenntnisse würden den Schülern helfen,
in der örtlichen Industrie und dem freien Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu
finden.
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Ziele:
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Phase 1: Der Bau eines neuen Mädchenwohnheims wird die
Einrichtung und den Ausbau der Werkstatt in dem bisher als Mädchentrakt
genutzten Gebäude ermöglichen.
•Phase 2: Materielle und personelle
Ausstattung der Ausbildungswerkstätten.
• Phase 3-10: Bau weiterer Klassenzimmer, Wohnheimkomplexe,
Büros usw., um dem Bedarf in den Bereichen Erziehung, Wohnen und Ausbildung an
der wachsenden Schule und dem neuen Ausbildungszentrum gerecht zu werden.
•Parallelentwicklung: Unsere nach den Prinzipien der Permakultur
bewirtschafteten Gärten sind für unsere Zukunft auch finanziell unentbehrlich.
Vor allem aber bieten sie die Voraussetzungen, Menschen mit Behinderungen
Schlüsselkompetenzen, Arbeitsplätze und Selbstständigkeit zu vermitteln. Um das
Projekt weiter entwickeln zu können, brauchen wir Folgendes:
Landwirtschaftliches Gerät, Kapital, Arbeitskräfte und
Know-how/Fortbildung für Gewächshaus-Tunnel und Hydrokultur.
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